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Nr. 293



Name:
Trauma-Ambulanz

Beschreibung: Die Trauma-Ambulanzen richten sich, im Auftrag des Amts für Versorgung und Integration Bremen, an Opfer von Gewalttaten. Nach einer Gewalterfahrung können in Einzelfällen Symptome starker psychischer Belastung wie Niedergeschlagenheit, Alpträume, Ängste, Unruhe oder Flashbacks auftreten. Diese gehören zunächst zu einer normalen Stressreaktion. Manchmal halten diese Symptome aber länger an und führen im schlimmsten Fall zu Folgeerkrankungen wie z.B. einer Posttraumatischen Belastungsstörung oder Depressionen.
Das Angebot der Trauma-Ambulanzen umfasst:
- Aufklärung und Beratung über Trauma und mögliche Traumafolgen
- Hilfe im Umgang mit dieser besonderen Lebenssituation
- Diagnostik vorhandener Symptome und weitergehende Empfehlung
- Krisenintervention und Akutmaßnahmen zur Stabilisierung
- Psychotherapeutische Akut-Behandlung
- Vermittlung weiterer Hilfsangebote

Zielgruppe: Die Trauma-Ambulanzen bieten im Rahmen des Opferentschädigungsgesetzes (OEG) psychotherapeutische Unterstützung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die Opfer einer Gewalttat geworden sind, an. In Betracht kommen insbesondere Fälle mit Kapitalverbrechen (Überfall, schwere Körperverletzung), mit sexuellen Gewalttaten oder mit sogenannten Schockschäden (z.B. Tatzeuge von Mord, Totschlag und schwerer Körperverletzung)

Ansprechperson: Amt für Versorgung und Integration Bremen
Doventorscontrescarpe 172 D
28195 Bremen
Tel.: 0421 / 361 5229
0421 / 361 5527

Besonderheit:

Kontakt: Für Kinder und Jugendliche:
Initiative Jugendhilfe e.V.
Kurt-Schuhmacher Straße 80
27578 Bremerhaven
Tel.: 0471 / 962010

Für Erwachsene:
Klinikum Bremerhaven Reinkenheide
Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik
Postbrookstraße 103
27574 Bremerhaven
Tel.: 0471 / 2993400

Stand:03-03-2017